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François Aigle
Francois Aigle Render
Biografische Informationen

Geburtsdatum:

17. April 1764
Melun, Frankreich

Augenfarbe:

Blau

Haarfarbe:

Schwarz

Familie:

  • Florian Aigle (Vater)
  • Juin Michelet (Mutter)
Politische Informationen

Zugehörigkeit:

Assassinen (1778 - ???)

Fanfiktion Informationen

Erscheint in:

Assassin's Creed: Revolution

[Source]

François Charles Aigle (1764 – Unbekannt) war ein Meisterassassine der französischen Bruderschaft der Assassinen zur Zeit der Französischen Revolution.

Geboren als Sohn von Florian Aiglé und Juin Michelet, wurde François zum Waisenkind nachdem sein Vater von einem wütenden Bürger erstochen wurde und lebte in seiner Jugend auf den Straßen von Paris. 1778 wurde er vom Assassinen Louis de Sainte-Maure entdeckt und in die Bruderschaft aufgenommen.

Über die Jahre erledigte François zahlreiche Missionen für den Orden, meistens gemeinsam mit Pierre la Maitre-Dupont und Giselle de la Fleur, und wurde zu einem der engsten und loyalsten Untergebenen von Mentor de Sainte-Maure.

1789, kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution, kreuzten sich zufällig die Wege von François und Amélie de Baffour, der Tochter des Assassinen Philippe de Baffour, und er wurde von de Sainte-Maure zu ihrem Lehrmeister ausgewählt.

Biografie

Kindheit

François wurde als einziges Kind der beiden Bauern Florian Aiglé und Juin Michelet in Melun geboren. Nachdem seine Mutter an den Pocken starb, zog er im Alter von vier Jahren mit seinem Vater in der Hoffnung auf bessere Arbeit nach Paris. Florian betrieb eine kleine Bäckerei, in der François aufgrund der hohen steuerlichen Abgaben mitarbeiten musste.

Im Oktober 1776 wurde er im Alter von zwölf Jahren Zeuge, wie sein Vater vor dem Geschäft von einem Dieb überfallen und niedergestochen wurde. Die Bäckerei wurde von der Regierung zwangsenteignet und er war gezwungen auf der Straße zu leben. Um zu überleben begann er verschiedene Stände auf den Märkten zu bestehlen – und wurde dabei einige Male ertappt und zusammengeschlagen.

Im Frühjahr 1778 entdeckte François auf den Straßen das Gesicht des Mörders seines Vaters und folgte ihm unauffällig durch die Straßen von Paris. Bei sich trug er ein Messer, welches er Wochen zuvor einem Soldaten gestohlen hatte. Mit dem Gedanken ihn zu töten und seinen Vater zu rächen folgte er dem Mann in eine dunkle Seitengasse, wo ihn betrunken auf einem verdreckten Haufen Stroh liegen sah. Bevor er seine Tat durchführen konnte, wurde von einem Mann, Louis La Dumas, jedoch daran gehindert. Er verdeutlichte François das Leid und die Verzweiflung der Bevölkerung und führte ihm seine eigenen unrechten Taten vor Augen. Schließlich wurde er vom Ratsmitglied der französischen Bruderschaft, Louis de Sainte-Maure, in die Bruderschaft aufgenommen und von ihm ausgebildet.

Leben als Assassine

In den folgenden Jahren wurde François in den Künsten der Assassinen unterrichtet. Neben dem körperlichen Training, das ihn zu einem muskulösen Mann machte und ihn auf die späteren Aufgaben vorbereitete, wurde ihm auch das Lesen und Schreiben gelehrt. In den ersten Jahren verbrachte er, auf Aufforderung von de Sainte-Maure, viele Stunden am Tag in der Bibliothek der Bruderschaft und studierte verschiedene Werke vergangener Assassinen. Einige der Bücher, die sich mit dem Verhalten und der Beobachtungsgabe von Menschen befassten, machte er sich für die effektivere Anwendung des Untertauchens zu Nutze.

Francois Dresden

François in Dresden

Im Sommer 1782 wurde seine Ausbildung offiziell abgeschlossen und François zusammen mit Patrice Église auf eine Mission nach Dresden geschickt, um ein Attentat auf Joseph von Bolza zu verüben. Über die Jahre hinweg hatte er die Templer durch seine finanziellen Mittel als Textilunternehmer unterstützt. Als die Templer mit seiner Hilfe 1778 den Bayerischen Erbfolgekrieg entfachten, war es den Assassinen unter großen Anstrengungen gelungen, von Bolzas Fabriken in Böhmen stillzulegen. Um zu verhindern, dass er durch ein Vorsprechen bei Kaiserin Maria Theresia neue Zollermächtigungen durchsetzen konnte, entsandte der Rat die beiden Assassinen als Kaufmänner getarnt.

Am 15. August lauerten sie von Bolza vor der Semperoper auf. Nachdem Église für eine Ablenkung sorgte, stach François mit seiner Klinge und verwundet von Bolza so stark, dass dieser zu Boden sackte. De Èglise forderte ihn daraufhin mit Nachdruck auf, dass Leiden seines Opfers zu beenden. Bei dem Gedanken ein Menschenleben zu beenden zögerte François einen Moment, was von Bolza nutzte, um ein Messer zu ziehen. In einem letzten verzweifelten Versuch der Gegenzug holte er mit dem Messer aus. Èglise stieß François beiseite und wurde davon in die Schulter getroffen. Bevor die Assassinen weiteres unternehmen konnte, erlag von Bolza seinen Blutungen und verstarb. Obwohl sein Ordensbruder den Angriff überlebte, hinterließen sein Zögern und der damit verbundene Angriff des Templers tiefen Eindruck bei François.

Französische Revolution

Vorrevolutionäre Unruhen

Im April 1789 folgte François im Auftrag der Bruderschaft einem Boten der Templer. Wegen der bevorstehenden Generalstände wurden die Templer immer aktiver, weshalb die Bruderschaft begann Informationen einzusammeln. Nach mehreren Stunden, in denen er dem Boten zu einem Treffen mit einem Mittelsmann gefolgt war, wollte er das übergebene Dokument an sich nehmen, wurde jedoch entdeckt. Zwar floh der Bote, doch stellte ihn François kurz darauf in seiner Seitengasse und tötete ihn. Die alarmierten Wachen wurden kurzerhand von ihm und seinen Begleitern Pierre und Giselle ausgeschaltet.

Kurz darauf begaben sich die drei zum Vorplatz der DeLouvre, wo einige Hinrichtungen abgehalten wurden. De Sainte-Maure hatte François den Auftrag erteilt, Jean-Jacques Bouchet, einen Hetzredner und politischen Extremisten zu entführen und zu befragen. Bevor François ihn aus der Menge heraus töten konnte, wurde er jedoch von Amélie Baffour mit einem Luftattentat getötet. In dem folgenden Durcheinander konnte sie entkommen, doch gelang es François ihre Spur wiederzufinden und sie zu stellen. Er, Giselle und Pierre brachten sie zum Stützpunkt der Bruderschaft in Le Bievré, wo sie Mentor de Sainte-Maure vorgeführt wurde.

Nach de Sainte-Maures Gespräch mit Amélie wurde sie in die Bruderschaft aufgenommen und François zu ihrem Lehrmeister ernannt. Widerwillig nahm er seine Aufgabe und seine neue Schülerin mit zu seinem Treffen mit einem Kontaktmann der Bruderschaft im Lokal Volière. Auf ihrem Weg dorthin brachte er ihr die ersten Züge der Assassinenausbildung bei und verschaffte sich einen groben Eindruck ihrer Fähigkeiten. Im Volière angekommen warteten sie einige Zeit, bis ihr Kontakt Charles Sébillet erschien und sie die vorstehende Besetzung der Druckereien durch die Templer zur Fälschung der Beschwerdehefte für die Generalversammlung informierte.

Während ihrer Kontaktaufnahme erzählte Sébillet außerdem, dass er von einer Bande beobachtet wird, die möglicherweise für die Templer arbeiteten. Nach dem Ende der Vorstellung verließen François und Amélie das Volière und beobachteten von den Dächern aus Sébillet. Sie halfen ihm bei der Flucht vor den beiden Männern, die ihm im Lokal beobachtet hatten, und verfolgten sie anschließend zu ihrem Untergrundversteck einer alten Kirche in Le Quartier Latin. Bei ihrer Infiltration gelangten sie in Conrarts Büro und überprüften die Informationen, die über Sébillet gesammelt wurden sowie eine Liste aller Kunden von Gabriel Conrart. François und Amélie veränderten die Notizen und verschwanden dann unentdeckt aus dem Versteck. Auf dem Dach der Kirche vollführte Amélie anschließend den Todessprung und wurde von ihrem Meister in der Bruderschaft willkommen geheißen.

Noch in derselben Nacht wurde Amélie Zeuge, wie ihre Ziehmutter von mehreren Schlägern der Templern aus ihrem Haus entführt und zum Hôtel des Invalides verschleppt. In Sorge um ihre Gesundheit ging Amélie nach der Verfolgung der Kutsche zum Ort ihrer Gefangennahme zurück zu François, um ihn zum Hilfe zu bitten. Gemeinsam begaben sie sich zum Hôtel, um Isabella und die anderen entführten Frauen zu befreien. François beseitigte zunächst die Wachen auf den Dächern, um anschließend den Nachtwächter des Geländes bewusstlos zu schlagen und seine Uniform an sich zu nehmen.

Befreiung der Druckereien

Aussehen

Francois Aigle

François zur Zeit der Französischen Revolution

Als Kind ist François ein schmächtiger kleiner Junge mit lockigem Haar so schwarz wie Ebenholz, das im richtigen Sonnenlicht rötlich zu glänzen scheint. Sein Gesicht erinnert seinen Vater stark an seine verstorbene Ehefrau, deren dunkle blaue Augen und Sommersprossen um die Wangen er geerbt hat. Als Kind hat François zudem sehr kleine Finger, weshalb im oft die Hände beim Kneten des Brotteiges schmerzen. Während des körperlichen Trainings in seiner Ausbildung wird François zu einem durchtrainierten und großgewachsenen Mann. Seine Gesichtszüge sind nun wesentlich ausgeprägter und die Sommersprossen auf seinen Wangen sind kaum noch sichtbar. Zudem trägt er als Erwachsener einen feinen Stoppelbart. Seine Haare sind nun so lang gewachsen, dass er sie mit einem Stück Stoff zu einem Zopf gebunden hat.

François' Assassinenkleidung besteht in seiner Anfangszeit aus einem marineblauen Kapuzenmantel mit braunen Innenfutter. Darunter trägt er ein weißes Hemd und ein orangefarbenes Halstuch. Zur Zeit der Französischen Revolution ist sein Kleidungsstil zum Großteil unverändert, nur trägt er nun einen Mitternachtsblauen Mantel mit orangem Innenfutter und einem orangen Halstuch. Zudem hat er nun einen Gürtel um die Hüfte gelegt, an dem er zahlreiche Gegenstände wie Munition, Rauchbomben oder Dietriche mit sich führt.