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"Ich wusste schon immer, dass ich nicht verrückt bin. Ich konnte die Dinge deutlich sehen und spüren, und obwohl ich es nicht verstand wusste ich tief in mir, dass es Teile von etwas Großem sind. Heute habe ich herausgefunden, was mein Teil in diesem großen Ganzen ist, meine Aufgabe. Mein Name ist Lindsey Hammond und ich bin Assassine."
— Lindsey reflektiert ihre Vergangenheit.
Lindsey Hammond
Lindsey Hammond
Biografische Informationen

Geburtsdatum:

26. Oktober 1989
Chicago, Illinois, Vereinigte Staaten

Familie:

  • Samuel Hammond (Vater)
  • Naomi Hammond (Mutter)
  • Anthony Reed (Onkel)
Politische Informationen

Zugehörigkeit:

Assassinen

Fanfiktion Informationen

Erscheint in:

  • Assassin's Creed: Revolution
  • Assassin's Creed: Victory
  • Assassin's Creed: Dawn
[Source]

Lindsey "Lin" Hammond (geb. 1989) ist ein Mitglied der nordamerikanischen Bruderschaft der Assassinen. Sie entstammt einer langen Linie von Assassinen aus verschiedenen Epochen und Kontinenten, darunter Johann Falkenstein, François Aigle und Matthew Stafford. Als eine von wenigen Dutzend Menschen auf dem Planeten besitzt sie einen natürlichen Sickereffekt.

Aufgrund dieser Gabe wurde sie 2008 von den Templern entführt und zu Subjekt 12 des Animus-Projektes gemacht. In den nächsten Jahren versuchte Abstergo mithilfe ihres genetischen Materials das Leben ihrer Assassinen-Vorfahren nach Edensplittern zu durchsuchen, bis sie 2013 von Anthony Reed aus der Anlage befreit wurde. Nach ihrer erfolgreichen Flucht schloss sie sich der Bruderschaft an.

Biografie

Frühe Jahre

Lindsey wurde als Tochter des Anwalts Samuel Hammond und der Krankenschwester Naomi Reed in Chicago geboren. Obwohl ihre Eltern selbst nicht dem Assassinen-Orden angehören und nicht über dessen Existenz Bescheid wissen, entstammt sie sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits einer langen Reihe von Assassinen. So besitzt sie unter anderem französische, englische, deutsche und japanische Vorfahren, die der Bruderschaft angehörten.

In ihrer Kindheit war sie ein sehr aufgewecktes und abenteuerlustiges Mädchen, das viel umherstreifte und ihre Umwelt genau erkunden wollte. Aufgrund ihres genetischen Materials, welches durch Generationen von Assassinen eine hohe Konzentration von Vorläufer-DNS enthält, trat bei ihr im Alter von acht Jahren der äußerst seltene natürliche Sickereffekt auf, durch den sie Personen aus vergangenen Epochen ihrer Vorfahren in ihrer Welt wahrnehmen konnte. Zu Beginn wurden ihre Beobachtungen und Beschreibungen von ihren Eltern als unsichtbare Freunde und kindliche Fantasie abgetan und nicht weiter beachtet. In den folgenden Jahren wurde der Sickereffekt jedoch immer stärker und äußerste sich in unregelmäßigen Migräneanfälle, Gleichgewichtsstörungen und Nasenbluten. Als eine Reihe von MRT-Untersuchungen keine Unstimmigkeiten in ihrem Gehirn zeigte, bekam Lindsey Medikamente gegen die Migräne verschrieben. Als eine unbekannte Nebenwirkung wurde dabei auch der Sickereffekt teilweise unterdrückt.

Die nächsten Jahre führte Lindsey ein ungestörtes Leben, bis sich ihre DNS auf die Medikamente eingestellt und eine Resistenz gebildet hatte. Auf der Highschool wurde sie wieder zunehmend von Bildern und Ereignissen des Sickereffektes geplagt, die sich ihr nun gezielter und deutlicher zeigten. Ab 2003 erschienen Lindsey zunehmend Träume, in denen sie eine unbekannte Frauenstimme hörte, aber nicht verstehen konnte. Zudem erlebte sie immer öfter zeitliche Aussetzer in ihrer Wahrnehmung, in denen sie unbewusst Symbole auf Papiere zeichnete. Mit der Zeit begannen die Symbole immer stärker vor ihrem geistigen Auge zu erscheinen und mit ihnen auch ihre Migräneanfälle. Um den Druck zu lindern zeichnete in denen sie wie im Wahn die Zeichen auf alle möglichen Unterlagen, Tische, Fenster und Wände. Psychisch stark belastet versuchte Lindsey zunächst durch Recherchen einen Sinn in den Symbolen zu erkennen, beschloss aber nach mehreren erfolglosen Monaten die Unterlagen zu verstecken. Im Mai 2005 schickten ihre Eltern, nach mehreren Anrufen und persönlichen Gesprächen über die Vorfälle in der Schule informiert, Lindsey schließlich zu einem Psychotherapeuten. Obwohl sie anfangs wenig begeistert ist, stimmte sie ihren Eltern zu Liebe zu und traf sich zwei Mal die Woche in der Praxis von Dr. Osbourn.

Lindsey Parkour

Lindsey bei einem Parkour durch Chicago.

Auf Anraten von Dr. Osbourn meldete sie sich im August desselben Jahres für die Parkour-AG ihrer Schule an, um durch die sportliche Aktivität eine Ablenkung von ihren inneren Bildern zu bekommen. Schnell zeigte sich ihr enormes Talent, welches durch den natürlichen Sickereffekt hervorgerufen wurde. Durch die langjährigen Beobachtungen der Leben ihrer Vorfahren war sie in der Lage sich wie ein vollausgebildeter Assassine zu bewegen und entsprechend zu klettern. Doch trotz ihrer Sportart begannen die Zeichen und Symbole nicht zu verschwinden. Ein spezielles Symbol tauchte dabei so häufig in ihren Träumen und Alltagsmomenten auf, dass sie es sich als Tattoo zu ihrem 18. Geburtstag auf den linken Oberarm stechen ließ. Am 13. Mai 2008, wenige Wochen vor ihrem Schulabschluss, zog sie mit ihren Schulfreunden bei einem Parkourlauf durch Chicago, als erneut der Sickereffekt ausbrach und einen enormen Schwindelanfall auslöste. Durch den Gleichgewichtsverlust stürzte Lindsey mehrere Meter von einem Gerüst und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf.

Entführung durch Abstergo

Durch den Sturz zog sich Lindsey einen Schädelbasisbruch sowie mehrere Knochenbrüche zu. Bei ihrer Einlieferung in St. Stephanus Hospital wurde sie in ein künstliches Koma versetzt, um Hirnschäden zu vermeiden. Ein Team von Ärzten bereitete mehrere Notoperationen vor, um Lindseys Leben zu retten und den Druck von ihrem Gehirn zu nehmen. Bei den Vorbereitungen fielen den Ärzten mehrere seltsame Werte auf, woraufhin Dr. Sheppard, ein Mitglied des Templer-Ordens, eine Probe ihres Blutes heimlich zur Untersuchung zu Abstergo schickte.

Infolge der erfolgreichen Operationen konnte Lindsey gerettet werden. Da die Templer die Vorläufer-DNS in ihrem Blut sequenziert hatten, fälschte Sheppard die Werte, um ihren Zustand stark verschlechtert darzustellen. Bei einem Besuch von Lindseys Eltern im Krankenhaus eröffnete er ihnen die vermeintliche schlimme Verfassung in Bezug auf die Hirnschäden und schlug ihnen die weitere Behandlung ihrer Tochter in einer Spezialeinrichtung vor.

Sich immer noch im künstlichen Koma wurde Lindsey in eine Einrichtung von Abstergo Medicals in Philadelphia transportiert und dort in den Animus gebracht, um die genetischen Erinnerungen ihrer Vorfahren auf der Suche nach Edelsplittern und möglichen Stützpunkten der Assassinen zu durchforsten. Im Oktober 2008 begannen die Untersuchen, in denen Lindsey die Erinnerungen ihres Vorfahren Johann Falkenstein während seiner Reise nach Italien im 16. Jahrhundert durchlebte. Wegen ihres komatösen Zustandes konnte jedoch keine vollständige Synchronisation durchgeführt werden, weshalb die Daten auf den Abstergo-Servern nur bruchstückhaft gespeichert wurden.

2011 entschied sich Harald Palouge, der Leiter ihrer Untersuchungen, dafür sie aus dem künstlichen Koma zu wecken und sie aktiv die Erinnerungen durchleben zu lassen. Er erzählte Lindsey von ihrem Sturz und dem daraus resultierenden Schädelbruch. Palogue brachte sie in den Animus und erzählte ihr, dabei handele es sich um ein neuartiges Gerät zur Untersuchung und Behandlung von Hirnschäden. Während ihrer Zeit im Animus durchlebte Lindsey die Französische Revolution aus Sicht von Francois, was von den Templern als bloße Nebenwirkungen der Therapie erklärt wurde. Da sie jedoch bereits Szene von Francois durch den Sickereffekt in ihrer Jugend gesehen hatte, begann sie sich mit den anderen Subjekten der Anlage auszutauschen und bei den Mitarbeitern über den Animus nachzufragen.

Befreiung durch die Assassinen

"Diese Typen haben mir fünf Jahre meines Lebens gestohlen, wegen etwas, von dem ich selbst keine Ahnung habe. Worum es immer hier auch geht, ich bin dabei und ich werde dafür sorgen, dass sie es nicht bekommen."
— Lindsey nach ihrer Befreiung von den Templern.
Lindsey Abstergo Flucht

Lindsey flieht aus der Anlage.

Am 30. August 2013 spürten die Assassinen Lindsey auf und drangen zu ihrer Rettung in die Anlage ein. Anthony Reed, ihr eigener Onkel, verkleidete sich als medizinisches Personal und deaktivierte die elektronische Verriegelung ihrer Zelle. Dabei wurde jedoch der Sicherheitsalarm ausgelöst und Sicherheitskräfte drangen in die Sektion ein. Durch Lindseys neu erlernten Kampftechniken erkämpften sich beide einen Fluchtweg aus dem Gebäude zu einem Unterschlupf innerhalb der Stadt. Als sie versuchte, sich an etwas aus der vergangenen Zeit zu erinnern, stiegen ihr Bildfetzen aus den Erinnerungen von Johann in den Kopf, aufgrund des Komas konnte sie sich jedoch an nichts Konkretes erinnern. Trotz ihrer Gedächtnislücken hatte Lindsey die Fähigkeiten ihres Vorfahren erworben, darunter auch das Adlerauge.

Lindsey Todessprung

Lindseys Todessprung.

Im Versteck erzählte ihr Anthony von der Bruderschaft der Assassinen und den Geschehnissen der letzten Jahre seit ihrem Sturz, darunter auch dem Tod ihrer Eltern. Von ihm erfuhr sie, dass sie bei einem Autounfall ums Leben kamen, der von Abstergo inszeniert wurde, um alle Verbindungen zu ihr zu kappen. Er legte ihr die Unfallberichte vor, in denen neben ihren Eltern auch noch eine junge Frauenleiche gefunden wurde, die als Lindsey selbst identifiziert wurde. Um die Informationen zu verarbeiten und ihr Zeit zum Trauern zu geben, ließ Anthony sie in der Wohnung allein, wo sie schnell auf der Couch einschlief. Am folgenden Tag stellte er sie vor die Welt, mithilfe seiner Kontakte ein neues Leben unter einer neuen Identität zu beginnen oder sich den Assassinen und ihrem Kampf anzuschließen. Um Mitternacht wurde sie auf der Philadelphia City Hall in die Bruderschaft aufgenommen und vollführte den Todessprung vom Dach des Rathauses.