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Schlacht um Fort Triconderoga

Gleichzeitig:

Siebenjähriger Krieg

Nächste:

Schlacht auf der Abraham-Ebene

Schlacht bei La Belle Famille
Schlacht bei La Belle Famille

Konflikt:

Franzosen- und Indianerkrieg

Beginn:

24. Juli 1759

Ende:

24. Juli 1759

Ort:

Südlich von Fort Niagara

Ergebnis:

Sieg der Briten

Parteien
  • Köngliche Flagge Frankreich Frankreich
  • Indianer
  • Flagge Großbritannien (1606) Großbritannien
  • Stamm der Irokesen
Kommandeure

François de Lignery

  • Eyre Massey
  • Sayenqueraghta
Truppenstärke
  • 800 Reguläre und Miliz
  • 500 Indianer
  • 350 Reguläre
  • 100 New York Miliz
  • 450 Irokesen
Verluste
  • 334 Tote
  • 96 Gefangene
  • Gesamt: 430
  • Unbekannt
  • Waquanetagha

Die Schlacht bei La Belle Famille wurde am 24. Juli 1759 südlich von Fort Niagara zwischen britischen und französischen Truppen mit Unterstützung der Indianerstämme auf jeder Seite ausgetragen. sie war eine der entscheidenden Schlacht des Franzosen- und Indianerkrieg und endete mit dem Sieg der britischen Armee.

Vorgeschichte

Nach der Niederlage bei Fort Trinconderoga 1758 ersetzte General Jeffrey Amherst James Abercrombie als Kommandeur der britischen Streitkräfte in den Kolonien. Im Sommer 1759 führte er eine neue Offensive an und nahm am 25. Juni zuerst Fort Trinconderoga und anschließend Fort Crown Point ein. Nach ihrem Sieg begannen die Truppen das strategisch wichtig Fort Niagara zu belagern. Um die Belagerung zu durchbrechen schickten die Franzosen eine Entsatzarmee aus französischen Truppen und ihren indianischen Verbündeten.

Die Assassinen auf Seite der Franzosen waren sich der Wichtigkeit des Forts bewusst. Mentor Achilles sendete einen Brief an Waquanetagha, der sich mit Louis de Sainte-Maure am nächsten befand. Waquanetagha, vernichtete den Brief im Feuer und riet ihm von einem Eingreifen in die Schlacht ab, da Haytham Kenway zuvor eine Abmachung mit ihm getroffen hatte, den Irokesen Land in den eroberten Gebieten zu geben sobald der Krieg beendet wäre.

Verlauf

Entgegen dem Rat seines ehemaligen Lehrers machte sich Louis am Morgen des 24. Juli auf zum Fort. Er erreichte die britischen Straßensperren, die von Vormarsch des französischen Entsatzheeres aufhalten sollten. Um eine Bräsche für die Franzosen zu schlag, tötete Louis die Wachposten an den Pulvervorräten und präparierte die Fässe, um die Barrikaden zu zerstören. Bevor er jedoch die Lunte zünden konnte erschien Waquanetagha und hielt ihn auf. Waquanetagha begann ihn anzugreifen und es entbrannte ein Kampf zwischen den beiden Assassinen, in dessen Verlauf Louis schwere Wunden erlitt. Schlussendlich gelang es ihm, seinen Mentor von einer Felsklippe zu stoßen, wo er von einem abgebrochenen Baumstamm durchbohrt wurde. Mit letzter Kraft beichtete Waquanetagha von Versprechen der Templer, um seinen Stamm zu schützen. Um das Leiden seines Freundes zu beenden durchstach Louis seine Kehle mit der versteckten Klinge, um ihn ein würdiges Ende als Assassine zu bereiten.

Aufgehalten durch den Kampf mit Waquanetagha und seine Verletzungen erreicht Louis das Schlachtfeld erst nachdem das französische Entsatzheer bereits die Blockade erreicht hatte. Er versuchte erneut die Pulverfässer zu zerstören, doch hatten die Franzosen bereits zu starke Verluste erlitten und den Rückzug angetreten.

Nachwirkungen

Durch das Zurückdrängen des Entsatzversuch konnten die Briten die Belagerung um Fort Niagara aufrecht erhalten. Ohne Verstärkung und Nahrungsmittelnachschub mussten die Truppen des Forts am folgenden Tag kapitulieren.