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Gleichzeitig:

Siebenjähriger Krieg

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Schlacht um Fort Triconderoga
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Konflikt:

Franzosen- und Indianerkrieg

Beginn:

8. Juli 1758

Ende:

8. Juli 1758

Ort:

Fort Ticonderoga, Nordamerika

Ergebnis:

Französischer Sieg

Parteien

Köngliche Flagge Frankreich Frankreich

Flagge Großbritannien (1606) Großbritannien

Kommandeure

Louis de Montcalm

James Abercrombie

Truppenstärke

4.000

15.350

  • 6.350 Reguläre Soldaten
  • 9.000 Kolonisten
Verluste

Unbekannt

mind. 2.000

Die Schlacht um Fort Ticonderoga war eine Auseinandersetzung britscher und französischer Truppen am 8. Juli 1758, während des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika.

Die Schlacht wurde auf französischer Seite mit der Unterstützung des Assassinen Louis de Sainte-Maure gefochten und endete mit einer vernichtenden Niederlage für das Britische Königreich.

Verlauf

Sabotage der britischen Artillerie

1758 begannen die Engländer die Vorbereitung für drei gleichzeitige Angriffe auf fränzösische Forts. Im Mai kamen die Assassinen in den Besitz militärischer Dokumente, die die Forts Louisbourg, Triconderoga und Frontenac als Ziel der Offensive nannten. Um die Truppenstärke der Briten zu schwächen, infiltrierte Louis de Sainte-Maure am Vorabend der geplanten Schlacht das Lager der britischen Armee nahe Fort Triconderoga, um die dort stationierten Artilleriegeschütze zu sabotieren. Anschließend schlich er sich unbemerkt durch das Lager und tötete William Prescott, den taktischen Berater und Adjutanten von General James Abercrombie.

Die Schlacht

Aufgrund der zahlmäßigen Überlegenheit schickte der Abercrombie ohne die taktische Hilfe von Prescott ein Großaufgebot der britischen Infanterie gegen das Fort. Als die Kanonen zur Artillerieunterstützung in Stellung gebracht wurden, versagten diese und ließen die Infanteristen ungeschützt, wodurch die Franzosen die Stellung halten konnten. Nachdem die erste Angriffswelle gestoppt worden war startete Louis ein Attentat auf Abercrombie von den Bäumen aus, verfehlte jedoch sein Ziel, da dessen Pferd vor einer Schlange aufbäumte und zur Seite trat. Nach dem Aufeinandertreffen mit dem Assassinen floh der britische Kommandant und die restlichen Truppen wurden zerstreut.

Nachwirkungen

Durch die schweren Verluste der britischen Streitkräfte wurde der Vormarsch zunächst aufgehalten. Zwar konnte Abercrombie entkommen, doch die Niederlage sorgte dafür, dass er nach Großbritannien zurückgerufen und ersetzt wurde. Trotz der anfängliche Siege gelang es den Briten aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit das Fort ein Jahr später dennoch einzunehmen.